Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das auf Grund seiner Wärmedämmung keine klassische Heizung benötigt. Laut Zertifizierungskriterien des Passivhausinstituts Darmstadt darf ein Passivhaus einen Heizwärmebedarf von 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr nicht übersteigen. Die Wärmeabgabe durch innere Gewinne (Personen, Elektrogeräte) und solare Energie reichen aus, um das Gebäude warm zu halten. Fortführungen dieser Idee sind das Nullenergiehaus und das Plusenergiehaus.   Womit sollte ein Passivhaus ausgestattet sein? sehr gute Wärmedämmung dreifachverglaste Fenster mit wärmereflektierender Beschichtung Südausrichtung mechanisches Lüftungssystem innere...

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Patio

Der aus dem Spanischen stammende Begriff Patio bezeichnet die Innenhöfe von Stadthäusern. Ein Haus mit einem Patio war, und ist es auch heute noch, ein Zeichen für den Wohlstand und die gesellschaftliche Stellung des Besitzers oder der darin wohnenden Familie. Was sind die Besonderheiten eines Patio? Im Gegensatz zu den Innenhöfen von Mietskasernen, wie sie etwa zum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts beispielsweise in Berlin errichtet wurden, zeichnet sich der Patio spanischer Häuser durch eine besondere, elegante Architektur aus. Rund um den Patio waren meist auf zwei Stockwerke verteilt die einzelnen Bauteile der, im spanischen Palacios genannten, Häuser gruppiert. Der Innenhof selbst ist oft mit einem zentral gelegenen Brunnen und mit einer Freitreppe oder zumindest offenen Treppe ausgestattet. Den einzelnen Räumen, die auf den Patio hinausgehen, ist ein Bogengang vorgelagert. Ihren Ursprung haben die Patios im Rittertum, wobei der Innenhof nicht nur der standesgemäßen Präsentation diente, sondern gleichzeitig zur Versammlung der beim adligen Gutsherren oder Ritter angestellten Landarbeiter. Dieser auf dem Land eingeführte Baustil verlagerte sich mit den gesellschaftlichen Umbrüchen mehr und mehr in die Stadt. Reiche Landbesitzer errichteten sich in den Städten sogenannte Planta Noble. Diese Stadtpaläste mit Innenhof waren das Domizil der Familie sowie deren Angestellte, wobei der erste Stock des Hauses den Familienmitgliedern vorbehalten war und die Angestellten im Erdgeschoss wohnten. Der praktische Vorteil eines Patios besteht zum einen aus der Abschirmung gegen neugierige Blicke von außen, ohne auf eine Freifläche verzichten zu müssen, und dem Schutz vor der Sonne und dem Straßenstaub. Zwei Probleme nicht nur spanischer Innenstädte, die gerade in den Sommermonaten verstärkt...

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Plusenergiehaus

Ein Plusenergiehaus ist ein Gebäude, das dem Nullenergiehaus ähnelt. Nur liegt seine Jahresbilanz nicht bei Null, sondern ist positiv. Das heißt ein Plusenergiehaus produziert mehr Energie als es verbraucht. Im Gegensatz zum Passivhaus gibt es keine allgemein akzeptierte Definition oder Norm für das Plusenergiehaus.   Was sind die wichtigsten Komponenten eines Plusenergiehauses? eine hochgedämmte, luftdichte Gebäudehülle mit kontrollierter Wohnraumlüftung eine für den Energieüberschuss ausgelegte Solaranlage eine wärmepumpenbasiertes Heizsystem hochenergieeffiziente Hausgeräte und...

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Polstermöbel

Polstermöbel sind mit Stoff oder Leder überzogene Sitz- oder Liegemöbel. Sie befinden sich vorwiegend in Wohn- oder Schlafräumen und gibt es in allerlei Variationen, Farben und Formen. Sie unterscheiden sich lediglich in Art der Polsterung, der Verwendung sowie der Farbe und Form. Welche Auswahl an Polstermöbel gibt es? Polstermöbel gibt es zudem in allen Preisklassen; angefangen bei Standard- und Eigenmarken z.B. der Möbel-Riesen wie Ikea bis hin zu Designer-Marken wie Hülsta oder Rolf Benz. Wenn Verbraucher ihr Wohnzimmer neu einrichten möchten, haben sie eine nahezu unzählbar große Auswahl an Polstermöbeln. Die Entscheidung, ob Sessel oder Sofa und wenn ja in welcher Zahl, fällt da oftmals schwer. Denn auch im Preis unterscheiden sich die Polstermöbel nicht unerheblich. Wer beispielsweise ein Designer-Objekt erwerben will, zahlt einen wesentlich höheren Preis, als wenn im Möbelhaus ein Standardwerk gekauft wird. Aber auch in der Zusammenstellung der Polstermöbel selbst gibt es nahezu keine Einschränkungen. Ob Sessel, Sofas – hier als Zwei- oder Dreisitzer oder auch über Eck: Alles ist möglich. Und soll es ein Sofa mit Schlaffunktion sein: Auch das stellt kein Problem dar. Gleiches gilt bei Farbe und Material. Wer Stoff liebt, nimmt Polstermöbel mit Stoffbezug, die wesentlich günstiger sind als Echtleder. So ist auch die wesentlich günstigere Alternative Kunstleder ist bei Verbrauchern sehr beliebt, weil sie genau wie Echtleder, relativ pflegeleicht sind. Bei Polstermöbeln aus Stoff hingegen gibt es die eher umständliche Möglichkeit, den Stoffbezug abzunehmen und ihn separat zu...

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