Flachdach

Bei einem Flachdach handelt es sich um ein Dach, dass in der Regel keine bzw. eine Dachneigung bis 25° aufweist. Nur in Deutschland liegt die Obergrenze bei 25°. Das entspricht 44 %.

Wie lange gibt es schon Flachdächer?

Schon in der Antike waren Flachdächer bekannt und wurden verwendet. Doch erst Mitte der 90er Jahre setzten sich Flachdächer endgültig durch. Zunächst wurden die Dächer hauptsächlich bei Bungalows verwendet. Anschließend wurden Flachdächer fast ausschließlich für Gewerbegebäude eingesetzt. Erst in den letzten zehn Jahren wurden die Dächer auch für den Wohnungsbau verwendet.

Was sind die Vorteile von Flachdächern?

Ein Flachdach hat viele Vorteile. Zum einen verfügt es über ein geringes Eigengewicht. Zum anderen kann man Flachdächer für Erweiterungen jeglicher Art verwenden z. B. Dachterrassen oder Parkdecks. Weitere Vorteile sind Belichtungsmöglichkeiten für innere Räume und die gestalterische Freiheit im Grundriss. Darüber hinaus sind Flachdächer äußerst preiswert.

Was sind die Nachteile von Flachdächern?

Leider haben Flachdächer auch einige Nachteile. Zum einen sind sie äußerst wartungsintensiv. Zum anderen treten häufiger Schäden durch Alterung oder Feuchtigkeit auf. Die benötigten Abdichtungsmaterialien sind nicht sehr umweltverträglich.

Auch der Aufbau eines Flachdachs ist unterschiedlich. Es gibt zum einen das Warmdach, das nicht belüftet ist. Dann gibt es noch das Kaltdach, welches belüftet ist und das Umkehrdach. Hierbei handelt es sich um ein Flachdach, das mit außen liegender Wärmedämmung ausgestattet ist.

[]