Gartenteich

Ein Gartenteich ist ein künstlich angelegtes Stillgewässer im eigenen Garten. Der Teich kann unterschiedliche Funktionen erfüllen und auf individuelle Weise gestaltet werden, so dass er gut in den jeweiligen Garten passt.

Welche Arten von Gartenteichen gibt es?

Die Bandbreite der Gartenteiche ist sehr umfassend. Der klassische Teich besteht aus einer ausgehobenen Mulde oder Grube, die mit einer speziellen Teichfolie ausgekleidet wird. Die Tiefe der Grube – und damit die Wassertiefe – hängt von der geplanten Funktion ab. Damit die Wasserqualität dauerhaft gut bleibt und der Sauerstoffgehalt des Wassers ausreichend ist, empfiehlt sich eine Mindesttiefe von 40 cm für Teiche ohne Fische und 80 cm für Fischteiche. Ob ein Gartenteich Fische enthalten soll oder nicht, hängt allein von den Wünschen des Gartenbesitzers ab. Die nächsten Kriterien des Teiches sind seine Größe und seine Form.

Viele Gartenteiche sind klassisch rund oder oval, aber generell ist jede Form möglich – Form und Größe orientieren sich zumeist am Platzangebot und am Stil des Gartens. Häufig werden Teiche mit unterschiedlichen Wassertiefen angelegt, damit die Bepflanzung abwechslungsreich gestaltet werden kann. Jede Wassertiefe eignet sich für bestimmte Wasserpflanzen: flaches, mitteltiefes und tiefes Wasser erfordern jeweils spezielle Pflanzenarten, was dem Teich eine ansprechende Vielfalt verleiht.

Für sehr kleine Grundstücke oder beim Wunsch nach minimalem Arbeitsaufwand besteht die Option, einen Fertigteich zu wählen. Hierbei handelt es sich um vorgefertigte Teichbecken aus sehr beständigem Kunststoff. Sie erleichtern das Anlegen des Teiches sehr, bieten im Gegenzuge jedoch keinen individuellen Freiraum beim Gestalten. Zur Erhaltung einer guten Wasserqualität sind Hilfsgeräte wie elektrische Pumpen und Filter erforderlich.

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