Dachschräge

Die Dachschräge ergibt sich aus dem Neigungswinkel des Hausdaches. Viele Häuser verfügen in den oberen Etagen über eine solche Schräge, die oft als Wohnraum genutzt wird. Die Berechnung für die Wohnfläche darf in Dachschrägen nicht nach dem Maß des Fußbodens angezeigt werden, weil in der Höhe nicht die volle Nutzung möglich ist. Deshalb wird unter einer Höhe von einem Meter die darunter liegende Fläche gar nicht mitberechnet. Ab einer Höhe von mehr als einem Meter bis zu zwei Metern ist die Fläche zur Hälfte, also zu 50%, anzugeben. Über einer Höhe von zwei Metern kann von der vollen Anzahl an Quadratmetern ausgegangen werden. Unter einer Dachschräge zu wohnen, birgt zwar Probleme beim Einrichten, weil die Möbel oftmals extra angepasst werden müssen; aber sie verschafft ein gemütliches Ambiente mit viel Charme. Für Schrägen gibt es heute viele Vorschläge an Mobiliar, an Fensterdekorationen und vieles weitere mehr. Eine gute Isolierung garantiert dafür, dass direkt unter dem Dach die Temperaturschwankungen nicht zu groß sind und ein ausgeglichenes Klima...

Einfamilienhaus

Ein Einfamilienhaus ist eine abgeschlossene Wohnung in einer Gebäudehülle, das meist als Wohnhaus für eine Familie dient und hierfür eine Wohneinheit enthält. Was ist die Definition von Einfamilienhaus? Ein sogenanntes Einfamilienhaus ist meist ein- bis zweigeschossig und kann gereiht, frei stehend oder als Gartenhofhaus gebaut werden. Von Einfamilienhäuser ist auch die Rede, wenn ein Bauwerk vorliegt und sich darin zwei Wohneinheiten befinden, davon eine Einliegerwohnung. Einfamilienhäuser stehen in der Regel im Eigentum des Bewohners und stellt eine Variante des Wohneigentums dar. Weniger häufig werden sie vom Eigentümer an eine andere Person vermietet. Ein sogenanntes Einfamilienwohnhaus kann eingeschossig als Bungalow oder mehrgeschossig ausgeführt sein. Zu den verbreitesten Haustypen zählen Reihenhaus, Doppelhaushälfte, freistehende Einfamilienwohnhaus, aber auch Hof- oder Atriumhäuser und das...

Fachwerkhaus

Das Fachwerkhaus ist ein in Europa weitverbreiteter traditioneller Haustyp, der nach dem Skelettbau-Prinzip errichtet wird. Beim Bau von Fachwerkhäusern besteht die tragende Konstruktion aus Holzfachwerk, das in einer bestimmten Weise durch Streben verstärkt wird. Was ist ein Fachwerkhaus? Beim Bau eines Fachwerkhauses wird im Gegensatz zum Massivbau zunächst eine skelettartige Tragstruktur errichtet. Beim Fachwerkhaus besteht diese Tragstruktur („Fachwerk“) aus einem Holzskelettbau, bei dem die Zwischenräume zwischen den horizontalen und vertikalen Balken und Pfosten „Gefach“ genannt werden. Balken und Pfosten sind unter weitgehendem Verzicht von Metall-Nägeln und -Schrauben durch zimmermannsmäßige Holzverbindungen (u. a. Verblattung, Verzapfung, Versatzung) miteinander verbunden. Durch die schräg, im 45-Grad-Winkel erfolgte Anbringung von Streben im Gefach wird die Konstruktion verstärkt („versteift“). Die frei bleibenden Räume zwischen Pfosten („Ständer“), Balken („Schwelle, Rigel“) und Streben („Band“)werden ausgefüllt und bilden Außen- und Innenwände. Als Füllmaterial werden verputzte oder auch unverputzte Mauer-, Bruch- oder Lehmsteine verwendet. Häufig wird das Gefach auch aus mit Lehm oder Kalk verputztem Geflecht aus längs gespaltenem Holzmaterial („Lehmstaken“) und Holzruten („Fachgerten“) ausgefüllt. Die Fachwerkbauweise ist bereits seit zwei Jahrtausenden in Südeuropa bekannt. In Europa nördlich der Alpen löste das Fachwerkhaus ab dem 13. Jahrhundert die Pfostenbauweise weitgehend ab und blieb bis weit ins 19. Jahrhundert hinein die vorherrschende Bauweise im städtischen und ländlichen Hochbauwesen. Es haben sich eine Vielzahl von regionalen Varianten entwickelt, die sich nicht zuletzt durch ihre Schmuckformen voneinander unterscheiden. Die in Deutschland vor allem aus Eichenholz gebauten Fachwerkkonstruktionen sind überaus langlebig. Die Gefache sind bei Schäden relativ einfach zu...

Flachdach

Bei einem Flachdach handelt es sich um ein Dach, dass in der Regel keine bzw. eine Dachneigung bis 25° aufweist. Nur in Deutschland liegt die Obergrenze bei 25°. Das entspricht 44 %. Wie lange gibt es schon Flachdächer? Schon in der Antike waren Flachdächer bekannt und wurden verwendet. Doch erst Mitte der 90er Jahre setzten sich Flachdächer endgültig durch. Zunächst wurden die Dächer hauptsächlich bei Bungalows verwendet. Anschließend wurden Flachdächer fast ausschließlich für Gewerbegebäude eingesetzt. Erst in den letzten zehn Jahren wurden die Dächer auch für den Wohnungsbau verwendet. Was sind die Vorteile von Flachdächern? Ein Flachdach hat viele Vorteile. Zum einen verfügt es über ein geringes Eigengewicht. Zum anderen kann man Flachdächer für Erweiterungen jeglicher Art verwenden z. B. Dachterrassen oder Parkdecks. Weitere Vorteile sind Belichtungsmöglichkeiten für innere Räume und die gestalterische Freiheit im Grundriss. Darüber hinaus sind Flachdächer äußerst preiswert. Was sind die Nachteile von Flachdächern? Leider haben Flachdächer auch einige Nachteile. Zum einen sind sie äußerst wartungsintensiv. Zum anderen treten häufiger Schäden durch Alterung oder Feuchtigkeit auf. Die benötigten Abdichtungsmaterialien sind nicht sehr umweltverträglich. Auch der Aufbau eines Flachdachs ist unterschiedlich. Es gibt zum einen das Warmdach, das nicht belüftet ist. Dann gibt es noch das Kaltdach, welches belüftet ist und das Umkehrdach. Hierbei handelt es sich um ein Flachdach, das mit außen liegender Wärmedämmung ausgestattet...

Gartenteich

Ein Gartenteich ist ein künstlich angelegtes Stillgewässer im eigenen Garten. Der Teich kann unterschiedliche Funktionen erfüllen und auf individuelle Weise gestaltet werden, so dass er gut in den jeweiligen Garten passt. Welche Arten von Gartenteichen gibt es? Die Bandbreite der Gartenteiche ist sehr umfassend. Der klassische Teich besteht aus einer ausgehobenen Mulde oder Grube, die mit einer speziellen Teichfolie ausgekleidet wird. Die Tiefe der Grube – und damit die Wassertiefe – hängt von der geplanten Funktion ab. Damit die Wasserqualität dauerhaft gut bleibt und der Sauerstoffgehalt des Wassers ausreichend ist, empfiehlt sich eine Mindesttiefe von 40 cm für Teiche ohne Fische und 80 cm für Fischteiche. Ob ein Gartenteich Fische enthalten soll oder nicht, hängt allein von den Wünschen des Gartenbesitzers ab. Die nächsten Kriterien des Teiches sind seine Größe und seine Form. Viele Gartenteiche sind klassisch rund oder oval, aber generell ist jede Form möglich – Form und Größe orientieren sich zumeist am Platzangebot und am Stil des Gartens. Häufig werden Teiche mit unterschiedlichen Wassertiefen angelegt, damit die Bepflanzung abwechslungsreich gestaltet werden kann. Jede Wassertiefe eignet sich für bestimmte Wasserpflanzen: flaches, mitteltiefes und tiefes Wasser erfordern jeweils spezielle Pflanzenarten, was dem Teich eine ansprechende Vielfalt verleiht. Für sehr kleine Grundstücke oder beim Wunsch nach minimalem Arbeitsaufwand besteht die Option, einen Fertigteich zu wählen. Hierbei handelt es sich um vorgefertigte Teichbecken aus sehr beständigem Kunststoff. Sie erleichtern das Anlegen des Teiches sehr, bieten im Gegenzuge jedoch keinen individuellen Freiraum beim Gestalten. Zur Erhaltung einer guten Wasserqualität sind Hilfsgeräte wie elektrische Pumpen und Filter...